Leben und Arbeiten in Warschau

Viele Leute zieht es aus Deutschland weg und in das europäische Ausland. Auch Polen steht hier ganz weit oben auf der Liste der möglichen Zielländer. Doch wohin in Polen? Viele Menschen entscheiden sich dann für die Hauptstadt Warschau, denn diese wirtschaftliche Metropole bietet alles, was zu Leben benötigt wird. Nicht nur die Arbeitsplätze gibt es hier, sondern auch ausreichend Wohnraum, Geschäfte, in denen die Dinge des täglichen Bedarfs gekauft werden können, Einkaufstempel für alle anderen Dinge sowie Kultur- und Freizeitangebote. Die Zeiten der Wirtschaftskrise sind vorbei und auch wenn die Auswirkungen zum Teil noch zu spüren sind, so zeigt sich doch gerade in Warschau, dass die Stellen hier wieder ausgeschrieben werden. Die Unternehmen stellen jetzt Arbeitskräfte ein, nachdem zwischenzeitlich ein wahrer Einstellungsstopp zu verzeichnen war. Vor allem Hochqualifizierte finden rasch Stellen, wie Lehrer, Betriebswirte oder auch Informatiker. Selbst die öffentliche Verwaltung stellt ausländische Arbeitskräfte ein.

Die Gehälter schwanken stark, je nachdem, welche Stelle besetzt wird. Die Spanne hier beträgt zwischen 500 und 1000 Euro. Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren ebenfalls stark gestiegen und nun wird eine Steigerung auch beim Lohn erwartet. Es gibt einen Mindestlohn, der beträgt 200 Euro. Dies klingt nicht viel, ist es auch nicht, zumindest nach westeuropäischen Verhältnissen. Doch auch in Polen kommt ein Arbeitnehmer aufgrund der jüngsten Preissteigerungen damit nicht mehr allzu weit. Wer nach Warschau reisen will, braucht einen Reisepass oder den Personalausweis, beide müssen noch mindestens drei Monate lang gültig sein. Wer sich längere Zeit in Polen aufhalten möchte, muss sich bei der kommunalen Verwaltung melden. Die Registrierung wird nötig, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist. Diese kann für ein Jahr genutzt werden, eine Verlängerung ist in der Regel ohne Probleme möglich. Meist kommt man in Warschau auch mit Deutsch weiter, wer jedoch längere Zeit im Land bleiben möchte, sollte sich um seine sprachliche Ausbildung bemühen und Polnisch lernen.

Hochrangige Stellen sind oft nicht öffentlich ausgeschrieben. Wer sich nun auf einen hochrangigen Posten bewerben möchte, der wird nicht nur die Stellen in Betracht ziehen, die in den Fachzeitungen und Zeitschriften sowie im Internet zu finden sind. Durch das professionelle Outplacement & Newplacement ist es möglich, ein Unternehmen zu finden, welches gern einen entsprechenden Posten besetzen möchte, aber eben keine Stellenausschreibung herausgegeben hat. Die Beratung durch den Dienstleister bezieht sich nicht nur auf das Vorfeld der Erkundigungen, sondern geht bis hin zur Unterzeichnung des neuen Vertrages.

Was Freizeitgestaltung und Kultur angeht, mangelt es in Warschau an nichts. Die Stadt bietet ein reichhaltiges Spektrum Frezeitzeiteinrichtungen, internationalen Restaurants, Theatern, Kinos und Parks. Das Musikangebot der Clubs und Bars bietet nicht nur House, Hip Hop, Rock, Jazz oder Blues - auch wer sich für afrikanische und südamerikanische Musik begeistert, kommt in Warschau regelmässig auf seine Kosten. So findet man beispielweise mexikanische Klänge im Blue Cactus (ul. Zajaczkowska 11) und brasilianische Musik im Browar de Brasil (ul. Marszakowska 76/80). Sicher, ganz so heiss wie hier geht dort nur selten zu, doch die Musik und das Essen sind ausgezeichnet und stellen auch Kenner zufrieden.